Schluss mit den Ausreden! Dialog statt Ignoranz! Das Versteckspiel der Dresdner Politik.

Seit Beginn unserer Initiative werden unsere Forderungen und Vorschläge mit angeblich unumgänglichen Gesetzen der Friedhosfverordnung abgewatscht.
Das dies eine bloße Ausrede ist und nicht auf juristischen Fakten beruht, zeigt folgendes Urteil!

Wir haben ein Urteil der Landesdirektion über eine Entscheidung der Stadt Dresden zugespielt bekommen.
In diesem wurde einem Steinmetz eine Baugenehmigung für eine Erweiterung seiner Werkstatt und dem Bau einer Wohnung statt gegeben, obwohl es eigentlich nicht Rechtens wäre.
Das Urteil des Verwaltungsgerichts in Dresden, sagt damit eindeutig, dass Ausnahmen möglich sind und begründet dies ebenso.

Für uns steht fest, dass Ausnahmen eher die Regel sind und es bei uns einfach am politischen Willen fehlt. Wie der Neubau der Grundschule und des Wohnhauses auf der Conradstraße zeigen.
Wir wollen Dialog und sind kompromissbereit.
Öffnungszeiten und geräuschreduzierende Baumaßnahmen werden aber gar nicht erst diskutiert.

Die Stadt Dresden hat durch ihren Privatisierungseifer kaum noch eigene Grundstücke. Wir haben den Bedarf und Interesse des Viertels klar und deutlich aufgezeigt.
OB Hilbert ist nicht auf der Suche nach Alternativgrundstücken und diese existieren zur Zeit auch nicht.
Deshalb fordern wir einen ernsthaften Dialog und die Prüfung der Möglichkeiten.

Wir sind bereits auf den Friedhof zugegangen und haben keine Ablehnung sondern Gesprächs- und Kompromissbereitschaft erfahren.

Wir fordern eine Beteiligung am Gestaltungsprozess des Grundstücks und dass die Stimmen aller sozialen Träger der Neustadt sowie von 4636 Menschen endlich ernst genommen werden.

Hier könnt ihr das ganze Dokument einsehen: Friedhofsabstand

Antworten und Ausreden des OB Hilbert auf unsere Anfrage

Wir haben über Dr. Martin Schulte-Wissermann von den Piraten eine Anfrage an Dirk Hilbert gestellt und haben Antowrt erhalten
siehe der Post: “Geht hier eigentlich gar nichts voran?!”

Erstmal scheinen wir Erfolg zu haben, dass die Stadt gerade wirklich versucht, das Grundstück wieder zu vergesellschaften!Also shout out an Euch und alle Unterstützer:innen!!!
ABER#1: Ob das gelingt, ist noch nicht sicher.
ABER#2: Der “Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft” soll entscheiden, was dann auf diesem Grundstück passiert und nicht die Bürger:innen!

Unser Druck und das Aufzeigen des dringenden Bedürfnisses nach einem Skate-und Bikepark scheint weiterhin egal, denn bereits 2016 wurde festgestellt, dass es in Dresden Neustadt keinen Platz für sowas gibt…
Den haben wohl die privaten Wohnkonzerne und Spekulanten leider schon bekommen.Schade für uns, meint Dirk
Auf die Fragen zu konsumfreien Orten und ob Dirk unseren offenen Brief gelesen hat, weicht er eher aus und vertröstet mit Projekten die entweder in privater Hand liegen, wie der Gleisbogen oder die so unsicher und so weit in der Zukunft liegen, wie der alte Leipziger Bahnhof.

Den offenen Brief, den ihr auf unserer Website findet, scheint er nicht wirklich gelesen zu haben. Unsere Forderung nach Teilhabe, Mitbestimmung und eine Stadt für Alle, die nur durch ein Ende von Privatisierung und die Vergesellschaftung der Stadt möglich ist, ignoriert er zumindest.
Politik auf höhe der Zeit, die den Bedürfnissen der Bewohner:innen, gerecht wird und auch eine von Corona gebeutelte Jugend mitdenkt, sieht anders aus.
Wir fühlen unser Anliegen jedenfalls weiter nicht ernst genommen. Bürgeri:nnenbeteiligung bleibt hier wie so oft eine leere Phrase.

Unser Vorschlag der Schaffung eines Skate- und Bikeparks auf dem Drewag Gelände, wird wieder einmal einfach mit Gesetzen abgewiesen ohne diese zu prüfen oder den Dialog mit allen Beteiligten zu suchen.
Aber da haben wir was interessantes gefunden…

Stay tuned und bleibt aktiv!

Hier gehts zur vollständigen Antwort des Bürgermeisters:

AF2055-22 Antwort Skatepark für die Neustadt

Beteiligung am alten Leipziger Bahnhof?! 09.04. ab 13 Uhr DIY Skatespot alter Leipziger Bahnhof

Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Dresden lädt alle Skater:innen ein um bei einem Workshop eure Stimmen zu hören. Da eine Skatehalle auf diesem Gelände in Erwägung gezogen wird.

ABER! Wir wollen keine falschen Hoffnungen bei euch wecken. Eure Wünsche und Erwartungen werden zwar hoffentlich gehört, aber es gibt weder eine Garantie, dass diese umgesetzt werden, noch dass diese SKatehalle dort überhaupt entsteht.

Wir werden vor Ort sein und versuchen uns einzubringen. Nicht nur für die Rechte von Skater:innen, sondern für eine überhaupt möglichst soziale Gestaltung des Raumes.
Unsere Bedürfnisse müssen vor den Profitinteressen der Eigentümer:innen stehen!

Jetzt kommen Sachen ins rollen!? #2

Unsere gemeinsame laute Forderung nach einem Ort für die Skate, BMX und MTB Szene wird gehört.
In den Planungen für den Alten Leipziger Bahnhof wird eine Skatehalle in “Erwägung” gezogen

Nicht zu früh gefreut, auch wenn unsere Bedürfnisse gesehen werden, ist die Entscheidung was auf diesem Gelände passiert, noch lange nicht durch.
Wir bleiben dran und versuchen den Prozess zu beeinflussen.

Wir sagen aber schon jetzt, dass wir unsere Interessen nicht gegen die von Anderen Nutzer:innen ausspielen lassen. Das neu entstehende Quartier muss den sozialen Anforderungen des Viertels gerecht werden.

Weiterhin wollen wir auch nicht, dass andere Spots in der Stadt dafür wegfallen oder illegalisiert werden.
Unsere Kämpfe um soziale Orte, bezahlbare Mieten und Mitbestimmung gehören alle zusammen!

Aber: Versprechungen sind schön und gut.. Ergebnisse sind aber das einzige was zählt und bei denen wollen wir mitbestimmen.
Also bleibt aktiv, sprecht mit Anderen über das Thema und macht weiterhin Druck!

Wir sind auf einem guten Weg, aber dieser ist leider noch lang!

Jetzt kommen Sachen ins rollen!?#1

Die Grünen haben einen Antrag im Stadtrat gestellt, die Fläche auf dem Drewag Gelände von der Sachsen Energie, zurück zu kaufen.
Damit kommt es endlich zu einer Entscheidung, was mit diesem Gelände passiert!

Am 24.03. wird dieser Antrag vielleicht schon verhandelt. Zwar geht es da noch nicht direkt darum, was genau auf dem Grundstück entsteht, aber unsere Forderung der Rekommunalisierung hätte damit Erfolg!

Das ist die Grundlage um in der angestrebten Beteiligung nochmal richtig Gas zu geben und zu zeigen wie viele Menschen sich unseren Vorschlag wünschen!

Also bleibt aktiv, sprecht mit Anderen über das Thema und macht weiterhin Druck!

Together we can make it!

Hier könnt ihr den Antrag einsehen !

We need a place to shred…

So oder so ähnlich zogen Jesus und Maria damals auf der Suche nach einem Skate-und Bikepark durch das Land, doch überall nur Parkplatzwüsten…
Ok wir geben zu, ganz sattelfest sind wir nicht mit der Geschichte aber Wurst
Wir versuchen trotzdem ins Gespräch mit dem inneren Neustädter Friedhof zu kommen.

Denn Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe und nichts lieben wir mehr als den nächsten sozialen Ort in unserem Viertel.

Wir halten euch auf dem laufenden wie es weiter geht…

Bis dahin HO HO HO oder so…

DEMO 18.06.

 

Am 18.06. endet unsere Petition – Zeit für uns auf die Straße zu gehen!
Wir starten vor dem Rathaus und ziehen dann gemeinsam in die Neustadt!
Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen setzen und zeigen wie viele Menschen hinter unseren Forderungen stehen.

Wir fordern unser Recht auf Stadt und Mitbestimmung auf der Straße ein!

Bringt eure rollenden Untersätze, eure Freund:innen und alles mit was zeigt, wofür wir stehen.

Wir sehen uns auf der Straße!

Am Ende schaffen wir uns temporär den sozialen Raum den wir brauchen und nehmen uns den Schlesischen Platz vor der Bahnhof Neustadt. Dort erwartet euch nicht nur ein mobiler Skatepark sondern auch ein kleines Konzert!

P.S: Mund Nasen Schutz nicht vergessen und auf Abstand achten!